Wohlfühl-Tipps für Au Pairs

Wohlfühl-Tipps für Au Pairs

So kümmerst du dich in den USA um Körper und Geist.

Au Pair in den USA zu sein ist eine unglaubliche, einmalige Erfahrung – aber genau wie bei anderen Gap Year Programmen oder generell Auslandserfahrungen ist es auch mit Stress verbunden. Gerade deshalb ist es so wichtig für Au Pairs, die in den USA auf Kinder aufpassen, auch gut auf sich selbst Acht zu geben – Stichwort Selbstfürsorge.

 

Was das bedeutet? Nun ja, das ist ganz individuell. Das Konzept der Selbstfürsorge reicht von geistiger, körperlicher und sogar spiritueller Gesundheit – und regelmäßig durchgeführt kann es dein Leben verbessern und dir helfen, zu einer besseren, überlegteren und glücklicheren Version deiner Selbst zu werden.

 

Ganz einfach ausgedrückt bedeutet Selbstfürsorge also, sich um sich selbst zu kümmern – und zwar so, wie es gerade nötig ist. Du fühlst dich müde und energielos? Ruhe dich kurz aus oder nimm ein entspannendes Schaumbad. Ängste schlagen dir aufs Gemüt? Versuche es mit Meditation oder Atemübungen. Du hast Rückenschmerzen und kannst schlecht schlafen? Mach am besten einen Spaziergang!

 

Wir haben die besten Selbstfürsorge-Tipps zusammengestellt, die für Au Pairs in den USA hilfreich sein können. Ganz egal, ob du damit beschäftigt bist, auf deine Gastkinder aufzupassen, ein bisschen traurig bist, weil du dein Zuhause vermisst oder einfach nach neuen Möglichkeiten suchst, um gesünder zu leben – diese Tipps sind bestimmt nützlich.

 

Tipp #1: Atme tief ein und aus

Atmen ist eine der grundlegendsten Funktionen des menschlichen Körpers. So bleiben wir am Leben. Und dennoch vergessen viele, wie wichtig es für unsere mentale und körperliche Gesundheit ist, sich einfach mal eine Auszeit zu nehmen und durchzuatmen. Wenn du dich überfordert oder besorgt fühlst, halte kurz inne und atme ein paar Mal tief durch. Du wirst dich besser fühlen – versprochen!

 

Diese Atemübung kann Wunder wirken: Atme langsam durch die Nase ein und zähle dabei bis 4, bis deine Lungen ganz voll sind. Halte die Luft für 4 weitere Schläge an. Danach atmest du für 4 Schläge durch den Mund wieder aus. Zähle bis 4, bevor du wieder langsam einatmest. Das kannst du einige Male wiederholen. Und atme ruhig laut hörbar dabei aus – das fühlt sich einfach gut an! Mit dieser Übung befreist du deine Gedanken, verlangsamst deine Herzfrequenz und startest danach wieder neu durch.

 

Tipp #2: Mache Sport

Wahrscheinlich hast du das schon ganz oft gehört, aber es hat einen Grund, wieso Sport ein altbewährtes Mittel für Körper und Geist ist. Durch Sport werden Endorphine freigesetzt, deinen Körper durchströmen also Glückshormone und du bist konzentrierter. Es sorgt sogar dafür, dass du besser schläfst.

 

Egal, welche Art von Sport du bevorzugst, alles hilft. Du liebst lange Laufrunden in der Natur? Schnapp dir deine Laufschuhe und los geht’s! Du bist großer Fan von Krafttraining? Gehe ins Fitnessstudio oder – wenn du lieber zu Hause Sport machst – schnapp dir schwere Haushaltsgegenstände, mit denen du trainieren kannst. Du suchst etwas Ruhigeres? Versuche es mit einer Yogastunde! Wenn du Geld sparen willst oder einfach lieber gemütlich vom Wohnzimmer aus Übungen machst, gibt es tolle Online-Kurse. Namaste!

 

Tipp #3: Ernähre dich gesund

Eine weitere Möglichkeit körperlich und geistig fit zu bleiben, ist auf gesunde Lebensmittel zu achten. Von zu viel Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln bekommt man Kopfschmerzen, man fühlt sich antriebslos und hat keine Lust mehr auf Sport oder sonstige Formen der Selbstfürsorge.

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Achte darauf, viel Gemüse, gute Proteinquellen, Obst und gesunde Kohlenhydrate zu dir zu nehmen. Deine Ernährung sollte ausgewogen und vollwertig sein. Verzichte so weit wie möglich auf verarbeitete Lebensmittel, Desserts und andere Süßigkeiten. Das heißt nicht, dass du auf alle Leckereien verzichten musst. Aber gibt deinem Körper genug Energie und pass gut auf ihn auf – schließlich ist er alles, was du hast.

 

Tipp #4: Meditiere

Wenn du das Gefühl hast, ständig gestresst zu sein und dich deine Gedanken manchmal überwältigen, dann gilt erst einmal: keine Panik! Das passiert uns allen irgendwann im Leben. In unserer modernen Gesellschaft, in der wir ständig von Fernsehen, Smartphones, Internet und sozialen Medien umgeben sind, kann man schnell mal überwältigt sein – wir fühlen uns überrannt von den vielen Menschen und Dingen um uns herum.

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Wie du dich wieder besser auf dich konzentrieren kannst? Mit Meditation. Deine Gedanken werden klar, du atmest tief ein und wirst achtsam – dabei konzentrierst du dich auf einen bestimmten Gedanken, eine Aktivität oder ein Objekt. Meditation ist eine großartige Möglichkeit, um präsent zu sein, den Moment zu leben und nicht von Ängsten überrannt zu werden. Für geführte Meditation empfehlen wir Headspace!

 

Tipp #5: Führe ein Tagebuch

Schreiben kann dir helfen, deine Gedanken, Gefühle und Emotionen auf konstruktive Weise zu organisieren. Eine allseits beliebte Art das zu machen, ist Tagebuch schreiben. Viele Menschen glauben, dass das Führen eines Tagebuchs dabei hilft, ihr Leben zu organisieren – nicht nur in logistischer Hinsicht, sondern auch auf emotionale oder sogar spirituelle Weise.

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Es gibt Tagebücher, in die man nur eine Zeile pro Tag schreibt, während andere voll sind mit Gedanken und Kritzeleien auf Hunderten von Seiten. Egal welche Form du bevorzugst, achte darauf, das Tagebuch wirklich über einen längeren Zeitraum zu führen. Dann nämlich wirst du merken, dass es eine Form der Therapie ist – und wenn du deine Tagebucheinträge später liest, werden sich bestimmte Muster und Meilensteine herauskristallisieren. Das ist eine tolle Möglichkeit, deine persönliche Entwicklung zu fördern.

 

Tipp #6: Sprich mit deinen Liebsten

Wenn du deine Gedanken, Gefühle und Emotionen ausdrücken möchtest, aber kein Fan von Tagebuch schreiben bist, dann empfehlen wir Gespräche mit deinen Liebsten. Das können Freunde sein, die du hier in den USA gefunden hast, deine Familie und Freunde zu Hause, deine Gastfamilie oder sogar dein LCC. Telefonate und Video-Chats können wahre Stimmungsaufheller sein.

 

Kontakte mit lieben Menschen zu pflegen ist die wichtigste Form der Selbstfürsorge, da es Freude, Ruhe und Zufriedenheit bringt. Das Wichtigste für uns Menschen ist das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein – darauf sind wir praktisch biologisch vorprogrammiert. Wenn dich also das nächste Mal ein Gefühl von Stress überkommt, rufe deine Mutter, deine beste Freundin oder deinen besten Freund an. Ihr könntet video-chatten und einfach nur über euren Tag plaudern. Dieses Gefühl der Verbundenheit wird Wunder wirken.

 

Tipp #7: Gönn dir etwas Schönes

Sich selbst auch mal etwas zu gönnen ist ein ganz besonderes Gefühl. Ja, es ist fast schon eine Kunstform. Du kannst es dir so vorstellen: Dir etwas Gutes zu tun heißt, dich selbst so sehr zu lieben, dass du bereit bist, in dein kurz- und langfristiges Glück zu investieren. Wir alle streben nach etwas Besonderem in unserem Leben. Schließlich ist das Leben kurz – und wir sollten jeden Moment davon genießen.

 

Je nach Budget und Interessen gibt es unzählige Wege, dir etwas Gutes zu tun – das reicht von einem neuen Outfit bis hin zu einem Essen in deinem Lieblingsrestaurant. Von einer heißen Tasse Tee bis hin zu einer Gesichtsmaske. Von Kekse backen bis hin zu einem Serienmarathon deiner Lieblingsserie. Was auch immer dir Freude bereitet, gönne es dir. Denn wenn es dich zum Lächeln bringt, dann ist es das zu 100 % wert.

 

Tipp #8: Übe dich in Dankbarkeit

Ein altes Sprichwort besagt: Es ist unmöglich, traurig zu sein, wenn du dankbar bist. Und weißt du was? Das ist wirklich so. Dankbar zu sein ist der einfachste Weg, sich darauf zu konzentrieren, was im Leben wirklich wichtig ist. Es bringt dich auf den Boden der Tatsachen zurück und zwingt dich, an all die Dinge zu denken, über die du dich glücklich schätzen kannst. Familie. Freunde. Ein warmes Zuhause. Essen auf dem Tisch. Deine Gesundheit. Dein Glück.

 

Eine gute Möglichkeit, sich all dieser Dinge bewusst zu werden, ist ein Dankbarkeitstagebuch. Mach dir am Handy Notizen oder schreibe es in ein Tagebuch. Notiere dir jeden Tag 1, 2, vielleicht sogar 3 Dinge, für die du in deinem Leben dankbar bist. Und du kannst sogar noch viel mehr machen. Motiviere auch die Menschen in deiner Umgebung, dankbar zu sein. Würden mehr Menschen Dankbarkeit an den Tag legen, wäre die Welt zweifellos glücklicher und zufriedener. Wenn wir die Dinge, die wir haben, erkennen und feiern, hält uns das außerdem davon ab, an all das zu denken, das wir nicht haben.

 

Okay, wir machen mal den Anfang: Wir von Cultural Care Au Pair sind dankbar für jeden einzelnen von euch! Und für Kaffee. Und zwar jede Menge davon.

Cultural Care Au Pair
Cultural Care Au Pair
Hier meldet sich Cultural Care Au Pair! Wir glauben daran, dass Kulturaustausch die Welt besser macht – also haben wir es uns zur Aufgabe und Mission gemacht, jungen Menschen einen bereichernden Aufenthalt als Au Pair in den USA zu ermöglichen. Wenn wir nicht gerade Au Pairs bei ihrem Abenteuer in den USA unterstützen, geniessen wir die wunderbare Aussicht von unserem Büro auf den Luzerner See, oft mit einer Tasse Kaffee in der Hand.
    A line drawing of a gumball machine

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